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Bild: IAM-NET.EUEin Geschädigter, der nach Eingang des Sachverständigengutachtens sofort einen Reparaturauftrag erteilt, muss keine Rücksicht darauf nehmen, ob die gegnerische Haftpflichtversicherung das Fahrzeug selbst besichtigen möchte. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts (LG) Ellwangen hervor. Die Werkstatt kann und sollte also umgehend mit der Instandsetzung beginnen.

Bild: IAM-NET.EUIm konkreten Fall wurde durch einen Unfallgegner das Ersatzfahrzeug eines Ihrer Unternehmerkollegen beschädigt. Nach Gutachten reparierte die Werkstatt den Schaden im eigenen Betrieb. Mit Bezug auf die Rechtsprechung kürzt die gegnerische Versicherung die Auszahlung der Entschädigung um den angenommenen Gewinnanteil – in diesem Fall 15 %. Der Werkstatt fehlen so 449,45 Euro. Kennen Sie Ihr Rechte?

Bild: IAM-NET.EUDie nahezu andauernden und willkürlichen Kürzungen durch die Versicherungen und / oder ihre Kontrollexperten stellt Instandsetzungsbetriebe mittlerweile vor immer größere Verwaltungsaufgaben. Damit steigt auch der Anteil unproduktiver Arbeit im Unternehmen. Unter den richtigen Bedingungen kann der zusätzliche Aufwand für das Einfordern der ungerechtfertigter Kürzungen jedoch berechnet werden.

Bild: IAM-NET.EUAuch uns wundert, dass einige Haftpflichtversicherer scheinbar zugleich eine Kürzungs- und eine Verzögerungstaktik verfolgen. Bemerkenswert ist dies aufgrund der Tatsache, dass ein längerer Regulierungsprozess natürlich höhere Ersatzwagenkosten verursacht. Dafür muss die eintrittspflichtige Versicherung dann aufkommen, so das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg.

Bild: IAM-NET.EUIn der Vergangenheit hatten wir an dieser Stelle über ein kontroverses Urteil des Landgerichts Darmstadt berichtet, aufgrund dessen im Nachgang von einigen Marktteilnehmern die fiktive Abrechnung von Unfallschäden als unzulässig eingestuft wurde. Dem hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt nun einen Riegel vorgeschoben und unmissverständlich klargestellt: Die Rechtslage hat sich nicht geändert. Fiktive Abrechnungen sind weiter zulässig!

Bild: IAM-NET.EUDie Anspruchsgrundlage für den Haftpflichtschadenanspruch ist- ganz im Gegensatz zum Kaskoschadenanspruch – im Gesetz (§823 BGB) geregelt. Bei dem Kaskoschaden handelt es sich hingegen um einen vertraglichen Anspruch des Halters gegen seine Versicherung. Auch der Umfang ist dem Gesetz (§249 BGB) zu entnehmen. Hinweis: vielfach nutzen Versicherer die Unwissenheit von Geschädigten gerne, um diese davon abzulenken und zu suggerieren, dass sie selber über Art und Umfang der Regulierung bestimmen dürften.

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