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Bild: IAM-NET.EUDer Bundesverband der Autovermieter (BAV) warnt derzeit vor wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen. Denn: viele Unternehmen vermieten Ihre Werkstattersatzfahrzeuge, ohne diese als Selbstfahrermietfahrzeuge zugelassen zu haben. Dies stellt unlauteren Wettbewerb dar. Gemeinsam mit Stefanie Helzel, Fachanwältin für Verkehrsrecht, klären wir Sie über die Unterschiede auf und bieten Ihnen die optimale Lösung.

Bild: IAM-NET.EUBesonders bei Gebrauchtwagen, die über das Internet beworben werden, muss gegebenenfalls auf eine Vorgeschichte als Mietfahrzeug hingewiesen werden. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg hervor. Wird diese Vorgabe nicht eingehalten, droht eine Abmahnung durch die Wettbewerbszentrale.

Ein Gutschein des VW-Autohauses MAHAG in einer Münchener Tageszeitung warb mit dem Versprechen: "Volkswagen übernimmt ihre HU- und AU- Gebühren". Die Wettbewerbszentrale hat die Münchener VW-Niederlassung inzwischen abgemahnt und konnte eine Unterlassungserklärung erwirken.

Bild: IAM-NET.EUWer mit Finanzierungen für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge wirbt, muss gesetzliche Auskunftsregelungen beachten. Formulierungen wie "Neuwagen mit 1,7 % Finanzierung" sind tabu. Für den Kunden müssen die Konditionen klar erkennbar und vor allem vergleichbar sein.

Bild: IAM-NET.EUBei der Angabe von Endpreisen sind nach dem Grundsatz der Preistransparenz sämtliche Preisbestandteile anzugeben, die der Kunde zu zahlen hat. Nach einem aktuellen Urteil des Kammergerichts Berlin (icon externer link Az. 5 U 103/1197) gilt das vor allem auch für die korrekten Preisangaben und Überführungskosten in der Werbung für Neuwagen.

Bild: IAM-NET.EUEigentlich haben Sie doch alles richtig gemacht, sich gewissenhaft an Regeln und Gesetze gehalten und doch ist sie eines Tages im Briefkasten: die erste Abmahnung. Was nun? Erstmal Ruhe bewahren, gründlich lesen und dann einen Anwalt anrufen. Warum, erfahren Sie hier.

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